Auswirkungen auch auf Umgehungsstraße Sendenhorst

Haushaltsdebatte im Landtag

Sendenhorst/Düsseldorf. Die Haushaltsberatungen des Landtages von vergangener Woche dürfen direkte Auswirkungen auch auf die zeitnahe Realisierung der Umgehungsstraße Sendenhorst haben, befürchtet der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum MdL.

So haben die Regierungsfraktion von SPD und Grünen den Antrag der CDU-Landtagsfraktion auf Aufstockung der Mittel für Landesstraßen um 20 Mio. EUR abgelehnt. Die CDU hatte im Rahmen ihres vorgelegten Konsolidierungskonzeptes einen Antrag vorgelegt, wonach diese 20 Mio. Euro durch Streichungen an anderer Stelle hätten finanziert werden können.

Wibbelt-Plakette für Klemens Senger

Kreis Warendorf/Ostenfelde (dis) - Im Rittersaal des Schlosses Vornholz in Ostenfelde erhielt der Ostenfelder Klemens Senger am Sonntag die Augustin-Wibbelt-Plakette verliehen. Mit der Verleihung wurden seine besonderen Verdienste in 50 Jahren  Heimat- und Kulturarbeit gewürdigt.

 

Mit der Ehrung würden besondere Verdienste um die Kulturpflege im Kreis Warendorf und um die niederdeutsche Sprache gewürdigt, sagte Dr. Hermann Mersch, Vorsitzender des Kreisheimatverein Beckum-Warendorf. Ihn freue es, dass Senger in diesem Jahr Preisträger geworden sei. Ohne ehrenamtliches Engagement wären viele Städte und Orte nicht so, wie sie heute seien, hieß es unter anderem in seinem Grußwort.

Rot-Grün beschließt Kommunal-Soli: Sendenhorst muss 81.394 Euro zahlen

Sendenhorst. Der Mittwoch war ein rabenschwarzer Tag für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt: Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Landtag den Gesetzentwurf zum Kommunal-Soli verabschiedet: Sendenhorst muss 81.394 Euro zahlen. Damit hat sich Rot-Grün über die überwiegende Mehrzahl der Experten und über eine Resolution des Rates der Stadt Sendenhorst hinweggesetzt. Das Gesetz stößt bei Henning Rehbaum, CDU-MdL, auf scharfe Kritik: „Mit dem Kommunal-Soli zerstört Rot-Grün die gelebte Solidarität unter den Städten und Gemeinden. Die Abgabe ist ungerecht, verfassungswidrig und verfehlt. Für die Finanzierung der Kommunen ist einzig und allein das Land zuständig. Wenn das Land dazu nicht in der Lage ist, dürfen das die Kommunen, die wie Sendenhorst in der Vergangenheit ihre Hausaufgaben gemacht haben, nicht ausbaden“, so der Abgeordnete.

CDU-Kreisvertreterversammlung Europa

MdB Reinhold Sendker kritisiert Zwischenergebnisse der Koalitionsverhandlungen

Deutliche Kritik an den Zwischenergebnissen zu den laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin übte CDU-Kreisvorsitzender und MdB Reinhold Sendker in seinem Bericht aus Berlin anläßlich der Kreisvertreterversammlung Europa des CDU-Kreisverbandes Warendorf-Beckum. Vor den 160 Vertretern in der "Festhalle Everswinkel" hob er hervor, dass die Menschen völlig zu Recht erwarten, dass die Regierungsbildung in angemessener Zeit vonstatten geht und nicht fast ein ganzes Jahr für Wahlkampf und Koalitionsverhandlungen benötigt wird.  "Was wir inhaltlich derzeit aus Berlin hören, spiegelt das eindeutige Ergebnis der Bundestagswahl  noch nicht ausreichend wieder und ich würde mir wünschen, dass Frau Merkel und Herr Seehofer in der öffentlich geführten Debatte die Inhalte von CDU und CSU stärker akzentuierern würden," machte Sendker seine Haltung unmißverständlich deutlich.

Europass für Azubi Eric Sieber

 ASCHEBERG - Acht Nachwuchskräften aus dem Münsterland überreichte Henning Rehbaum, Mitglied des Landtages NRW, das Zertifikat „Europass Mobilität“, darunter Eric Sieber, Auszubildender bei der Erdgas Münster GmbH aus Ascheberg. Wege zur Internationalisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung zeigte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Münster auf. Im IHK-Forum „Aus- und Weiterbildung weltweit“ berichteten Auszubildende und junge Fachkräfte über ihre Erfahrungen mit Lern- und Arbeitsaufenthalten in Irland, Italien, Israel, Japan und den Niederlanden.

Als Azubi in Irland Auslandserfahrung gesammelt

ZERTIFIKAT „EUROPASS MOBILITÄT“ muenster.businesson.de

Münsterland. Kolja Hagel macht bei der Oase GmbH in Hörstel-Riesenbeck eine Lehre zum Industriekaufmann – insoweit nichts Besonderes. Anders als in machen Studiengängen gehört Auslandserfahrung nicht unbedingt zum Ausbildungsprogramm.

Bei Kolja Hagel war das anders. Er schaute Kollegen in Irland über die Schulter. Dafür hat der 24-Jährige aus Velpe jetzt den „Europass Mobilität“ bekommen.

Europass für Laura Driehaus

IHK Nord Westfalen

Nottuln - Wege zur Internationalisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildung zeigte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Münster auf.

Im IHK-Forum „Aus- und Weiterbildung weltweit“ berichteten Auszubildende und junge Fachkräfte über ihre Erfahrungen mit Lern- und Arbeitsaufenthalten in Irland, Italien, Israel, Japan und den Niederlanden, berichtet die IHK in einer Pressemitteilung. Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum überreichte acht Nachwuchskräften aus dem Münsterland das Zertifikat „Europass Mobilität“, darunter Laura Driehaus (Degener Staplertechnik Vertriebs-GmbH) aus Nottuln.

Als Azubi in Irland

Kolja Hagel erhält Zertifikat „Europass Mobilität“

 Westerkappeln/Münster - „Wer einmal im Ausland gelebt hat, gewinnt an Selbstvertrauen und sieht seine Heimat mit anderen Augen“, meint der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum. Nun gelebt zu sagen, wäre vielleicht übertrieben. Kolja Hagel aus Westerkappeln hat aber im Zuge seiner Ausbildung zum Industriekaufmann einen Monat lang in Irland gearbeitet.

Land fördert Pläne für 150 Kilometer Radautobahnen

DÜSSELDORF - Optimal ausgebaute Radtrassen sollen mehr Pendler von den staugeplagten Straßen locken. Für fünf ausgesuchte Radschnellwege treibt das Land nun die Pläne voran. Die CDU kritisiert: Für solche Großprojekte fehlt das Geld.

Nordrhein-Westfalen soll gut ausgebaute Schnellwege für Radfahrer erhalten. Mit finanzieller Unterstützung des Landes sollen in den kommenden Jahren fünf Konzepte für solche Routen mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern auf die Machbarkeit überprüft und geplant werden, wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Mit ihren Skizzen für die Schnellrouten für Fahrradpendler setzten sich die Städte Aachen, Bad Oeynhausen, Düsseldorf, Köln und Rhede in einem landesweiten Wettbewerb durch.

Radautobahnen für Düsseldorf, Köln, Aachen, Bad Oeynhausen und Rhede

Düsseldorf (dpa). Nordrhein-Westfalen soll gut ausgebaute Schnellwege für Radfahrer erhalten. Mit finanzieller Unterstützung des Landes sollen in den kommenden Jahren fünf Konzepte für solche Routen mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern auf die Machbarkeit überprüft und geplant werden, wie die Staatskanzlei am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Mit ihren Skizzen für die Schnellrouten für Fahrradpendler setzten sich die Städte Aachen, Bad Oeynhausen, Düsseldorf, Köln und Rhede in einem landesweiten Wettbewerb durch.

Nach bisherigen Schätzungen wird die Umsetzung der Projekte insgesamt mehr als 100 Millionen Euro kosten. Das Land fördert eine Machbarkeitsstudie und übernimmt anteilig die Planungskosten für die fünf Gewinnerprojekte.