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22.01.2018, 08:49 Uhr
Münsterland wird von NRW-Haushalt 2018 profitieren
„Mit dem verabschiedeten NRW-Landeshaushalt hat die CDU geführte NRW-Koalition erstmals die Durchleitung von 100 Millionen Euro Integrationspauschale des Bundes durchgesetzt. Die rot-grüne Vorgängerregierung lehnte es bisher strikt ab, die Kommunen an den Mitteln der Bundesintegrationspauschale zu beteiligen. Damit setzt das Land ein Zeichen des Respekts und Anerkennung für die Leistung der Kommunen und der dortigen Ehrenamtler in der Integration von Flüchtlingen. Die Integrationspauschale hilft gerade den Gemeinden im Münsterland, die oft 30 Prozent über dem Landesdurchschnitt Flüchtlinge aufnahmen. Sie profitieren jetzt besonders von den zusätzlichen Geldern.


Ein ganzes Maßnahmenpaket wird die Arbeit der NRW-Stiftung in diesem Jahr stärken. Die 1986 gegründete Stiftung hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Neben den gestiegenen Ausgaben für die Heimat- und Kulturpflege ist auch der Denkmalschutz, die ländliche Entwicklung, Forschung und Projekte für den Insektenschutz, die Stärkung des Vertragsnaturschutzes durch Landwirte, neue Forschungsprojekte für ressourcensparende Ackerbaumethoden, die Eindämmung der afrikanischen Schweinepest, die Sanierung von Tierheimen und Kastration von herrenlosen Katzen. Weiterhin sind die Unterstützung von Kinderfeuerwehren, die Förderung der Euregio-Schulen und im Bereich der Bildung die bessere Bezahlung der dringend gesuchten Konrektoren von Grund- und Hauptschulen, Stärkung der überbetrieblichen Bildungsstätten und Förderschulen, sowie die Stärkung der medizinischen Versorgung auf dem Land Teil des großen Maßnahmepakets, von dem ländliche Regionen wie das Münsterland profitieren werden.

Ländlicher Raum profitiert besonders vom Haushalt


Weiterer Schwerpunkt der NRW-Koalition sind zusätzliche Investitionen in ein Infrastrukturnetz, das Stadt und Land in NRW verbindet. Als Teil der Digitalstrategie der Landesregierung ist der Ausbau des schnellen Internets und Bürgerbreitbandprojekte.  Neben dem Einsatz für die digitale Infrastruktur wird zudem mehr Geld für ein besseres Straßennetz und mehr Radwegebau enthalten wird. Gleichzeitig wird die 2012 unter rot-grün gestrichene Förderung der Streckenunterhaltung nichtbundeseigener Güterbahnen wie WLE und Tecklenburger Nordbahn wiedereingeführt. ​

Für Wirtschaft und Wohnungsbau wird mehr Geld für die Nutzbarmachung von Brachen bereitgestellt. Das Münsterland ist als eine Wachstumsregion mit erheblichen Flächendruck ebenfalls auf die Sanierung von Altflächen angewiesen, die forciert wird. Ausserdem fördert die NRW-Koalition den Flächenpool NRW, der Kommunen bei der Reaktivierung untergenutzter Standorte im innerstädtischen Bereich unterstützt. In Verbindung mit einer in Überarbeitung befindlichen, wesentlichen Vereinfachung des Baurechts und der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren kann möglichst flächenschonend dringend benötigter Wohnungsraum geschaffen werden, und das zukünftig auch in Orten unter 2000 Einwohnern. Gleichzeitig werden dadurch unsere heimischen Mittelständlern Betriebserweiterungen erleichtert, damit das Münsterland weiter die Erfolgsregion in NRW​ bleibt.“